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Digitalisierung ohne Umwege: So machen Sie Ihr Unternehmen fit für die Zukunft

Allgemein
Beitragsbild Blogbeitrag Digitalisierung ohne Umwege
14.07.2026 | Teilen 8 Min.

Viele Unternehmen wissen, dass sie sich mit der digitalen Transformation beschäftigen müssen. Doch zwischen dem Bewusstsein für die Notwendigkeit und der erfolgreichen Umsetzung im Arbeitsalltag liegt oft eine große Lücke. Was bedeutet Digitalisierung konkret für das eigene Unternehmen? Wo lohnt es sich anzusetzen? Und welche Maßnahmen bringen tatsächlich einen messbaren Mehrwert? 

Die Potenziale sind groß: Prozesse lassen sich automatisieren, Abläufe effizienter gestalten und Ressourcen gezielter einsetzen. Richtig umgesetzt, wird Digitalisierung zum echten Wettbewerbsvorteil. Unabhängig davon, ob es sich zum Beispiel um ein Finanzunternehmen oder einen Energieversorger handelt. 

Die größte Herausforderung besteht jedoch häufig nicht in der Technologie selbst, sondern in der Orientierung. Viele Unternehmen fragen sich: Wie digital sind wir heute eigentlich? Wo liegen die größten Handlungsfelder? Welche Schritte führen uns von der aktuellen Situation zu einem realistischen und zukunftsfähigen Zielbild? 

Genau hier setzt ein strukturierter Ansatz an: den Status quo analysieren, ein klares Zielbild entwickeln und daraus konkrete Maßnahmen ableiten. Denn erfolgreiche Digitalisierung entsteht nicht durch einzelne Insellösungen, sondern durch einen klaren Plan, der Menschen, Prozesse und Technologien miteinander verbindet. Wir geben Ihnen in diesem Blog-Beitrag Tipps an die Hand, um erfolgreich Digitalisierung in Ihrem Unternehmen umzusetzen.

Das erwartet Sie hier
  • Ist-Zustand des digitalen Reifegrads definieren  
  • Klares Zielbild festlegen und Soll-Zustand konkretisieren 
  • Fahrplan erstellen und Priorisierungen vornehmen 
  • Passende Technologie auswählen und Integration planen 
  • Mitarbeitende in Entscheidungen und Prozess mit einbeziehen 
  • Konsolidierte Daten nutzen, statt lediglich zu sammeln 
  • Robotic Process Automation nutzen und Agenten entwickeln 
  • Nach der Digitalisierung ist vor der Erfolgsmessung 

Ist-Zustand des digitalen Reifegrads definieren  

Viele Unternehmen haben bereits erste Digitalisierungsmaßnahmen umgesetzt. Trotzdem verhindern Medienbrüche und isolierte Lösungen oft einen durchgängigen Prozess. Das kostet Zeit, erhöht die Fehlerquote und schmälert den Nutzen der bisherigen Investitionen. 

Tipp: Verschaffen Sie sich zunächst einen klaren Überblick über Ihren aktuellen Reifegrad. Identifizieren Sie die wichtigsten Einflussfaktoren und leiten Sie daraus die nächsten Prioritäten für Ihre Digitalisierungsstrategie ab. So investieren Sie dort, wo der größte Mehrwert entsteht. 

Frage, die Ihnen dabei helfen: 

Welche Arbeitsabläufe sind noch mit manuellen Arbeitsschritten verbunden oder sind sogar noch papierbasiert? 
Nutzt Ihr Unternehmen bereits bestimmte Systeme? Lassen sich diese vernetzen oder durch eine einheitliche Lösung ersetzen? 
Werden Automatisierungspotenziale voll ausgeschöpft? Welche Bereiche sind hier weiter als andere? Betrachten Sie Tätigkeiten Ihrer Fachabteilungen und blicken beispielsweise auf Buchungsanwendungen, CRM-Systeme oder Tools für die Kundenkommunikation. 
Sind wichtige Daten bereits zentralisiert und ortsunabhängig verfügbar? Existieren inkonsistente Inhalte? 
Case Studie Stadtwerke Bochum

Erfolgreich den digitalen Reifegrad ermitteln!

In einem gemeinsamen Projekt mit den Stadtwerken Bochum haben wir dabei unterstützt, dass sie in einfachen Schritten regelmäßig ihren digitalen Reifegrad ermitteln können. 
 
Welche Schritte dabei notwendig waren und welche Tools dafür zum Einsatz kommen, haben wir in unserer Case Study zusammengefasst. 

Referenz-Story lesen

Klares Zielbild festlegen und Soll-Zustand konkretisieren 

Verbesserungen entstehen nicht zufällig. Klare Ziele geben die Richtung vor und ermöglichen es, Fortschritte transparent nachzuvollziehen. 

Tipp: Formulieren Sie konkrete Erwartungen an Ihre Digitalisierungsmaßnahmen und legen Sie fest, woran Sie deren Erfolg messen möchten. 

Fragen, die Ihnen dabei helfen:  

Soll die Kundenzufriedenheit erhöht werden? Dann klar vorgeben, um wie viel Prozent die Kundenzufriedenheit erhöht werden soll, nachdem z. B. ein digitales Portal eingeführt wurde, das Informationen transparenter an Kunden kommuniziert. 
Besteht der Wunsch nach schnelleren Prozessen? Dann halten Sie fest, wo konkret etwa Durchlaufzeiten beschleunigt werden sollen und um wie viel Prozent Verbesserung Sie diese Ergebnisse als erfolgreich verbuchen. 
Gibt es den Bedarf Kostenersparnisse zu erreichen? In diesem Fall ist es ratsam nachvollziehbar zu definieren, um wie viel Investitionen minimiert werden sollen. Beispielsweise durch konkrete Maßnahmen, wie etwa Make-or-Buy-Entscheidungen oder die Automatisierung von bestimmten Arbeitsabläufen.
Fabian Zang

Vom Bauchgefühl zur Digitalstrategie

Machen Sie mit Hilfe unserer Aufzeichnung den Selbstcheck: Wo stehen Sie in Sachen digitaler Reifegradmessung?

Erfahren Sie, welche strukturierte Analyseverfahren Ihnen dabei helfen können, gezielte Maßnahmen anzugehen. 

Webinar-Aufzeichnung sichern

Fahrplan erstellen und Priorisierungen vornehmen 

Wenn Verbesserungsmöglichkeiten auf der Hand liegen, ist die Versuchung groß, sofort mit der Umsetzung zu beginnen. Doch statt unkoordiniert einzelne Digitalisierungsmaßnahmen anzustoßen, sollten Unternehmen zunächst festlegen, wo der größte Nutzen erzielt werden kann. 

Tipp: Konzentrieren Sie sich zu Beginn auf Prozesse, die mit überschaubarem Aufwand spürbare Verbesserungen bringen. Solche Quick Wins schaffen schnelle Erfolge, erhöhen die Akzeptanz und legen den Grundstein für weitere Digitalisierungsprojekte. 

Fragen, die Ihnen dabei helfen:  

Welche Schritte werden noch händisch umgesetzt, die sich automatisieren lassen? Gibt es etwa die Möglichkeit einen Chatbot für den Kundenservice einzusetzen, der einfache und häufige Fragen zeitnah beantwortet? 
In welchen Bereichen schleichen sich schnell Kopier- oder Flüchtigkeitsfehler ein? Lassen sich diese Arbeitsschritte automatisieren und beispielsweise durch Schnittstellen direkt übertragen? 
Welche Aufgaben werden von Mitarbeitenden als zu komplex und unstrukturiert empfunden? Gibt es Wege dies zu entzerren? Fehlt ein zentraler Ort für Daten, der die Suche nach wichtigen Dokumenten erleichtern würde? 

Passende Technologie auswählen und Integration planen 

Die beste Digitalisierungsstrategie bringt wenig, wenn die eingesetzten Systeme nicht zu den langfristigen Anforderungen des Unternehmens passen. Fehlende Schnittstellen, eingeschränkte Erweiterungsmöglichkeiten oder mangelnde Integrationsfähigkeit können spätere Optimierungen erschweren. 

Tipp: Wählen Sie Lösungen mit Weitblick. Überlegen Sie, welche Anforderungen heute und künftig erfüllt werden müssen, welche Systeme angebunden werden sollen und auf welche Funktionen Sie keinesfalls verzichten können. 

Fragen, die Ihnen dabei helfen:  

Lassen sich das CRM-System und zum Beispiel ERP-Systeme sinnvoll miteinander verknüpfen? 
Welche Cloud-Lösung ist flexibel auf sich verändernde Umstände anpassbar und kann beispielsweise flexibel mitwachsen? 
Lässt sich eine digitale Plattform einführen, die dabei unterstützt wichtige Informationen an einen zentralen Ort zusammenzuführen? 
Case Study Datenkonsolidierung

Fabric als einheitliche Datenplattform

Im Kundenprojekt mit den Stadtwerken Bochum haben wir Microsoft Fabric als einheitliche Datenplattform eingeführt. Die Ergebnisse sprechen für sich: Zentrierung der Daten, Abbau von Datensilos und ein Standard für die Datenüberwachung in einem einzigen Tool.  

Erfahren Sie in unserer Case Study mehr darüber. 

Jetzt Case Study lesen

Mitarbeitende in Entscheidungen und Prozess mit einbeziehen 

Digitalisierung ist nicht nur eine Frage der Technologie, sondern auch der Menschen, die damit arbeiten. Werden neue Anwendungen als kompliziert oder unnötig empfunden, bleiben die erhofften Effizienzgewinne häufig aus. 

Tipp: Sorgen Sie für Akzeptanz, indem Sie Mitarbeitende früh einbinden, Veränderungen verständlich kommunizieren und den Einstieg in neue Systeme möglichst einfach gestalten. 

Fragen, die Ihnen dabei helfen:  

Gibt es Workshopangebote oder Schulungen, die den Umgang mit neuen Anwendungen vermitteln? sich das CRM-System und zum Beispiel ERP-Systeme sinnvoll miteinander verknüpfen? 
Existieren Vorreiter, die sich dazu bereit erklären im Team bei Fragen zur Verfügung zu stehen und den Zugang zu Anwendungen zu erleichtern?
Werden Zeiten mit einberechnet, die notwendig ist, um sich komplett neu in Lösungen einzufinden? 

Konsolidierte Daten nutzen, statt lediglich zu sammeln 

Ein zentraler Datenbestand schafft Transparenz, führt aber nicht automatisch zu besseren Ergebnissen. Erst die gezielte Analyse macht sichtbar, wo Optimierungspotenziale bestehen und welche Maßnahmen den größten Nutzen versprechen. 

Tipp: Nutzen Sie Ihre Daten als Entscheidungsgrundlage. Analysieren Sie Entwicklungen, erkennen Sie Handlungsbedarf frühzeitig und leiten Sie daraus konkrete Schritte ab. 

Fragen, die Ihnen dabei helfen: 

Was soll aus den Zahlen herausgelesen werden? Kosteneinsparungen? Zukunftsperspektiven, um perspektivische Soll-Werte zu definieren oder zum Erreichen eines besseren Kundenservices? 
Welche Daten sollen bis zu welchem Zeitraum verbessert werden? Etwa Kennzahlen, wie Kundenzufriedenheit oder Reaktions- und Bearbeitungszeiten bei Anfragen für Aufträge? 
Welche Diagnosen lassen sich dadurch ablesen, in welchen Punkten lässt sich nachschärfen? 
Lassen sich kritische Daten identifizieren und Sicherheitsmaßnahmen einleiten oder ausschließen, dass es sich um Messfehler handelt? lassen sich dadurch ablesen, in welchen Punkten lässt sich nachschärfen? 

Robotic Process Automation nutzen und Agenten entwickeln 

Künstliche Intelligenz, digitale Agenten und Robotic Process Automation (RPA) verändern die Art, wie Unternehmen arbeiten. Wer ihre Potenziale gezielt nutzt, kann Prozesse automatisieren, Mitarbeitende entlasten und wertvolle Zeit für wichtigere Aufgaben schaffen. 

Tipp: Analysieren Sie Ihre Prozesse und prüfen Sie, an welchen Stellen Automatisierung den größten Nutzen stiftet. Sei es durch KI, digitale Agenten oder klassische RPA-Lösungen. So holen Sie das Maximum aus Ihrer Digitalisierung heraus. 

Fragen, die Ihnen dabei helfen:  

Welche Technologie hilft Ihnen konkret dabei, Prozesse zu optimieren? 
Gibt es bestehende Systeme, mit denen sich diese Technologien verbinden lassen? 
Was für Abläufe können optimiert werden und welche Berechtigungen soll beispielsweise ein digitaler Agent erhalten, um Mitarbeitende im Arbeitsalltag spürbar zu unterstützen und redundante Aufgaben abzunehmen. 
Beitragsbild KI-Hemmnisse abbauen

Unsicherheiten beim Thema Automatisierung, RPA und KI überwinden

Einige Unternehmen haben Hemmnisse gegenüber dem Einsatz dieser Technologien. In unserem Beitrag stellen wir zunächst die Unterschiede zwischen klassischer Automatisierung, RPA und KI heraus und gehen dann auf die Sorgen ein und wie sich diese erfolgreich minimieren lassen. 

Zum Blog-Beitrag

Nach der Digitalisierung ist vor der Erfolgsmessung 

Mit der Einführung neuer Prozesse und Technologien ist die Digitalisierung nicht abgeschlossen. Anforderungen verändern sich, neue Möglichkeiten entstehen und bestehende Abläufe können weiter optimiert werden. 

Tipp: Messen Sie regelmäßig Ihre Fortschritte und überprüfen Sie, ob die umgesetzten Maßnahmen die gewünschten Ergebnisse erzielen. So schaffen Sie die Grundlage für eine kontinuierliche Weiterentwicklung. 

Fragen, die Ihnen dabei helfen:  

Welche konkreten Erfolge konnten Sie mit der Optimierung der Prozesse erzielen? 
Wie nah sind die Ergebnisse an den gesetzten Zahlen, die erreicht werden sollten? Was hat gefehlt, falls der Ist-Zustand weit vom Soll-Zustand entfernt ist?
Wie ist das Feedback von Mitarbeitenden, haben sich Verbesserungen im Arbeitsalltag gezeigt? Werden Workshops vermisst oder kamen in der Nutzung Hinweise darauf auf, welche Stellschrauben noch angepasst werden sollten? 

Welche Hürden existieren bei der Digitalisierung?

Am Beispiel von Versorgungs- und Energieunternehmen lesen Sie in unserem Whitepaper, welche Digitalisierungsfehler häufig in dieser Branche vorliegen und wie diese vermeidbar sind.  
 
Wir skizzieren, wie Datensilos abgebaut werden und wo Effizienzhebel oft ungenutzt bleiben.

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Melanie B.

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